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Dental Tribune Austrian Edition

Die zahnärztliche Prothetik befasst sich mit der Wiederherstellung ver- loren gegangener Zähne und zahn- tragendem Gewebe in der Mund- höhle. Im Alter treten Zahnverlust und Zahnlosigkeit gehäuft auf und sind oft der Grund für den Zahnarzt- besuch.Das dentale Implantat ist da- bei ein wichtiges Therapiemittel ge- worden und computerunterstützte Verfahren sind kaum noch aus dem zahnärztlichen Alltag wegzudenken. Es ist somit kein Widerspruch, wenn bei jungen und alten Menschen gleichermaßen moderne Computer- technologien und neue Materialien zum Einsatz kommen. Die stetige Weiterentwicklung von spezialisierten Fachgebieten in der radiologischen Bildgebung, der Fabrikationsmethoden in der Ma- schinenindustrie und der dentalen Implantologie, haben die Möglich- keiten der Entscheidungsfindung, der Planung, der chirurgischen und der prothetischen Umsetzung eines Therapieplanes erweitert. Die Zu- sammenführung dieser vormals un- abhängigen Disziplinen hat diesen Fortschritt in der Zahnmedizin eigentlich erst möglich gemacht. Sie basieren im Grunde auf der enorm gestiegenen Leistung der digitalen Rechner. No. 4/2014 · 11. Jahrgang · Wien, 2. April 2014 4Seite 20 Minimalinvasiv zu festen Zähnen Frank Schrader veranschaulicht in seinem BeitragdasVorgeheneinerUnterkieferreha- bilitationmittels15einteiligenImplantaten undzeigtsodieVorteilederminimalinvasi- venImplantation. 4Seite 23 Produkt des Monats Die neuartige No-Itis®-Oberfläche von Dr. Ihde Dental speziell für Implantate ist äußerst sauber und bakterienabweisend. ZudemträgtsiezurVorbeugunggegenPeri- implantitisbei.4Seite 19 Erfolgreiches Symposium Mit rund 120 Teilnehmern war das 9.Inter- nationale Wintersymposium der DGOI in Zürs wieder ausgebucht.Prof.Dr.Georg H. Nentwig hatte ein spannendes Programm auf dieBeinegestellt. IMPLANT TRIBUNE The World’s Implant Newspaper · Austrian Edition Fortsetzung auf Seite 18 Ë D ie Implantologie hat sich zu einer der erfolgreichsten Dis- ziplinen in der Zahnmedizin entwickelt – mit positiven Langzeit- ergebnissenvon90Prozentundmehr. Wenn aber etwas schiefgeht, ist es schwerzukorrigieren,deshalbhatsich derBDIZEDImitFehlpositionierun- genvonImplantatenbeschäftigt. Beim9.ExpertenSymposiumdes BDIZEDIgingesumdenEinflussder Implantatposition auf den Behand- lungserfolg.Gelernthabenwirausden Vorträgen,dass eben nicht jede Situa- tion festsitzend versorgt werden kann und sollte. Auch wir Behandler müs- sen uns Gedanken machen, wie wir Probleme beherrschen können, oder dafürsorgen,dasssiegarnichterstent- stehen. Festsitzender Zahnersatz ist eben nicht in jedem Fall die beste Lö- sung.EskommtaufdenEinzelfallan. In der Literatur wird von Fehl- positionierungnurbeieinemProzent aller Implantate berichtet, aber in die Zählungfließendabeimöglicherweise nur grobe Fehlstellungen ein. Schon kleine Abweichungen von der Ideal- position können Probleme bei der Versorgung verursachen.Die größten Schwierigkeiten bei der Weiterbe- handlung entstehen durch Implan- tate, die zu tief oder in der falschen Achse gesetzt werden. Leitfäden und Leitlinien wie die der Konsensuskon- ferenz Implantologie helfen in der Vielzahl der Fälle. Dabei sind die In- dikationsklassen für Implantatver- sorgung zur Regelversorgung der Konsensuskonferenz Implantologie seit2002unverändert. Zur Unterstützung für den Prak- tikersollderinKölnentstandenePra- xisleitfaden der Europäischen Kon- sensuskonferenz (EuCC) dienen, der sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahreneBehandlerrichtet.AlsUrsa- che einer Fehlpositionierung nennt die EuCC fehlerhafte oder nicht aus- reichende bzw. nicht angemessene PlanungundDiagnostik;chirurgische und/oder prothetische Fehler im All- gemeinen; Ungeübtheit/Unkenntnis des Implantologen sowie die fehlende Abstimmung zwischen Prothetiker und Chirurg.Die ausführliche Litera- turlistegibtdabeibesteMöglichkeiten zur Vertiefung. Die wichtigste Emp- fehlung unserer Konferenz ist sicher: durchgeeignetePlanungundAusfüh- rung die Fehlpositionierung zu ver- meiden. Neben der Fehlpositionie- rung in mesio-distaler, oral-fazialer oder koronal-apikaler Richtung sind aucheinefalscheNeigungdesImplan- tats und die Schädigung von Nach- barstrukturenzuvermeiden.Nötigen- falls muss das Implantat entfernt und ggf.nachKnochenaufbaueineerneute Implantation durchgeführt werden. Dasistaufwendig,kostetZeitundGeld und sollte möglichst vermieden wer- den. Die korrekte Beachtung aller Pa- rameteristalsoConditiosinequenon. Abb. 1: Das Beispiel einer virtuellen Planung zeigt in der 3-D-Rekonstruktion und im Schnittbild eindeutig die enge Lagebeziehung zwischen prospektiverKronen-undImplantatposition,KieferknochenundKieferhöhle. Fortschritte in der digitalen Implantatprothetik Computer und Implantate in der Zahnmedizin: (R)Evolution in der Planung und Herstellung von implantatgetragenenRekonstruktionen?VonPriv.-Doz.Dr.med.dent.,MASJoannisKatsoulis,Bern,Schweiz. * Präsident BDIZ EDI Es kommt immer auf den individuellen Fall an! Statement von Christian Berger* Spezialisten-Newsletter Fachwissen auf den Punkt gebracht Anmeldeformular – Spezialisten-Newsletter www.zwp-online.info/newsletter Jetzt anmelden! www.zwp-online.at ANZEIGE 1